Der ewige Kreis des Lebens

Jeden Tag aufs neues endet oder beginnt ein neues Leben. Ab und an trifft es uns selber oder unseren unmittelbaren Kreis der Menschen die uns umgeben. Manchmal nehmen wir es nur am Rande wahr und ab und an zerreisst es uns. Ich persönlich bin ein Mensch der es nicht mag Freude oder Trauer zu heucheln. Ich gratuliere nur zu einem Kind, wenn ich es tatsächlich so meine und nicht wenn es die Gesellschaft erwartet und ich bekunde mein Mitleid nur bei den Menschen, wo ich es eben so ernst meine. Ich empfinde auch nichts wenn irgendwie Menschen gestorben sind welche man auf Film und Fernsehen kennt. Sicher ist es nicht schön und ganz sicher auch nicht angenehm für die Angehörigen, aber ich kannte diesen Menschen nun mal nicht und kann somit auch nichts empfinden, Profilbilder austauschen oder Kerzen bei Facebook teilen. Der Sinn bleibt mir verborgen und das ist auch gut so. Stehe eher auf Ehrlichkeit als auf Heuchelei.

Genauso ist es wenn ein kleines Leben auf die Welt kommt. Sicher ist es schön und man sagte mir mal, dass jede Frau dann Muttergefühle bekommt, wenn sie das sieht. Ähm …. NEIN! Ja es ist niedlich, aber das ist das Eichhörnchen im Wald auch. Es ist auch nicht die Tatsache das ich mich direkt über den neuen Menschen freue, denn ich kenne ihn ja noch gar nicht und weiß nicht ob ich ihn mag oder nicht. Es ist viel mehr die Tatsache, dass den Eltern etwas gegeben wird, was sie sich gewünscht haben. Also eigentlich richtet sich meine Freude in dem Fall nachdem Verhältnis zur Mutter oder zum Vater.

Viele, ganz ganz viele Menschen sagen : Das Leben ist so schnell vorbei. Aber ändern nichts an der Tatsache. Leben nicht bewusst  sondern vor sich her. Ich persönliche habe viele Augenblicke vor Augen die ich bewusst erlebt habe und mir auch bewusst immer wieder vor Augen halte. Sei es eine schwerere Krankheit eines geliebten Menschen, sei es die Schwangerschaft, die schweren ersten Monate oder Dinge die bereits Jahrzehnte zurück liegen. Ich finde das wichtig. Man darf nicht vergessen, sondern muss sich im Herzen und in der Erinnerung behalten. Man muss offen mit dem Leben und dem Tod umgehen. Man darf niemals vergessen das beides zu einem gehört und man sollte Kinder nicht davor schützen, sondern ihnen die Angst nehmen und sie mittrauern und mitfreuen lassen!

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